Wissenschaftliche Integrität umschreibt die Verantwortung der Forschenden in Bezug auf Wahrhaftigkeit, Offenheit und Selbstdisziplin bei ihrer Tätigkeit. Sie ist wichtig, um das gesellschaftliche Ansehen der Forschung, das Verständnis für neue Entwicklungen und die Akzeptanz von Innovationen zu fördern.
Im Sommer 2008 haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz ein Memorandum zur wissenschaftlichen Integrität veröffentlicht, welches als Leitfaden zum Umgang zwischen den Forschenden unter sich, mit den Institutionen, und schliesslich auch mit der Öffentlichkeit dient. Das Memorandum beschreibt die Grundsätze der wissenschaftlichen Integrität und zeigt Wege auf, wie wissenschaftlichem Fehlverhalten begegnet werden kann.
Die SGM bekennt sich vollumfänglich zu diesen Grundsätzen.